OPPO Band

OPPO Band Test

Die Wearable-Kategorie hat OPPO damals mit der OPPO Watch eröffnet. Ein knappes Jahr später folgte dann ein Einstiegsprodukt, das OPPO Band. Wie es sich im Langzeittest schlägt, das möchte ich euch hier im kurzen Testbericht erklären.
Nachdem die OPPO Watch ein Angriff auf die Apple Watch hätte sein sollen, ist es beim OPPO Band eindeutig ein Angriff auf das Xiaomi Mi Band, oder dem Band 6, dem günstigen Wearable von Huawei.

Günstiger Tracker für unter CHF 50.-

Auf den ersten Blick sieht man auch gleich die Herkunft des kompakten Wearabels. Irgendwie sind alle, einfachen und günstigen Fitness-Tracker alle sehr ähnlich. Ein einfaches Band, mit einem kleinen Tracker, der sich rausdrücken lässt, um ihn auf die Ladestation zu legen.
Auf genau dieser ist mein OPPO Band gerade auch, nach vielen, vielen Tagen in der Nutzung.


Lieferumfang

  • OPPO Band
  • Armband
  • Ladeschale
  • Bedienungsanleitung

Verpackung

Ausgeliefert wird das OPPO Band in einem weissen Karton. Im inneren findet ihr, das Band selbst, eine Ladeschale, die Bedienungsanleitung und ein einfaches, Kunststoff-Armband.

Verarbeitung

Das Sport-Armband selbst ist aus einem einfachen Kunststoff gefertigt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass sich das Material etwas wertiger anfühlt. Auch bei dem schmalen Preis müsste das drin liegen. Vor allem, wenn man es Tag und Nacht am Arm montiert hat.
Zumindest wenn ich zurückdenke, wie das die Qualität beim früheren Fitbit war. Aktuelle Kontrahenten, wie zum Beispiel das, oben bereits erwähnte, Xiaomi Mi Band, haben eine ähnliche Verarbeitungsqualität.

Der kompakte Dongle, ist fest verbaut und mit leicht rutschig, das vor allem, weil das OPPO Band, mit 404 x 176 x 114 mm kleine Gadget sehr klein ausfällt. Darin verbaut hat OPPO ein 1.1″ AMOLED-Display, welches mit 294 x 126 Pixeln auflöst. Mehr Pixel gibt es nicht, braucht es aber auch wohl nicht für die Basics.

Beim Akku setzt der chinesische Hersteller auf ein 100 mAh-Paket, das klingt nach relativ wenig, hält aber ganze 12 Tage, so sagt es zumindest OPPO. In meinem Langzeittest habe ich nie wirklich auf die ganze Dauer geschaut und im untersten viertel den Akku wieder auf die Ladeschale gelegt. Das war aber meist deutlich in der zweiten Woche, somit denke ich, dass die Angabe von OPPO stimmen könnte.

Das Lade-Dongle ist aus einfachem, leichtem Kunststoff gefertigt und mit einem USB-A-Stecker versehen. Damit könnt ihr es in einem Computer, in einem transportablen Akku-Gadget oder an einem Ladeadapter mit Strom versorgt werden.

Das Einfügen des Dongles ist jeweils ein wenig fummelig. Das liegt daran, dass das OPPO Band so kompakt ist und meine Finger zu wohl eher zu gross.

Die Einrichtung

Die Konfiguration vom OPPO Band ist einfach gehalten. Dafür nutzt ihr unter Android oder iOS die App HeyTap Health.

Als Betriebssystem setzt OPPO (in der Basis) auf WearOS (dem Google Betriebssystem) und baute darauf auf sein ColorOS, das eigene Betriebssystem.

Die Konfiguration vom OPPO Band ist einfach gehalten und in der App werdet ihr Schritt für Schritt durch den Prozess getragen.

Ist das Smartphone und das OPPO Band einmal miteinander verbunden, könnt ihr die Einstellungen am Band direkt oder über die App HeyTap Health vornehmen. Darüber könnt ihr euch auch neue Zifferblätter aussuchen. Das ist, so finde ich, am Smartphone deutlich einfacher als direkt auf dem Wearable.

Auf dem OPPO Band sind insgesamt fünf Zifferblätter vorinstalliert, um ein weiteres hinzuzufügen, müsst ihr erst einmal ein vorhandenes löschen. OPPO selbst hat 40 unterschiedliche Ziffernblätter in der App zur Verfügung.

Bedienung

Für die Bedienung findet ihr keinen Knopf am Wearable. Die Interaktion mit dem Wearable passiert einzig und allein durch Berührungen. Zum einen hat das Wearable am unteren Bereich eine Art «Home»-Button. Darauf gedrückt, kommt ihr immer wieder zurück auf das eigentliche Ziffernblatt.

Alle anderen Aktionen führt ihr mit Wischgesten von oben nach unten, von unten nach oben oder von links nach rechts und umgekehrt durch. Einfach und intuitiv, wenn auch das Navigieren durch das Menü etwas nervig sein kann.
In Anbetracht vom Preis-Leistungs-Verhältnis passt das aber auch.

Fitness-Sensoren

Das OPPO Band misst eure Schritte, euren SpO2 (Sauerstoff), die Herzfrequenz, die verbrannten Kalorien und eure Aktivität. In der Nacht nimmt es das OPPO Band auch mit eurem Schlaf auf und misst die bekannten Werte während eures Schlafes.

Auch kann es zwischen 12 verschiedenen Workout-Modis unterscheiden. Dazu gehören:

  • Outdoor-Lauf
  • Indoor-Lauf
  • Fat-Burn-Lauf
  • Outdoor-Spaziergang
  • Outdoor-Radfahren
  • Indoor-Radfahren
  • Elipsentrainig
  • Rudern
  • Cricket
  • Badminton
  • Schwimmen
  • Yoga

OPPO selbst sagt, dass das OPPO Band kein medizinisches Produkt ist und die Überwachungsfunktionen einzig als Referenz genutzt werden können. Das ist zum einen sicherlich zur Absicherung, liegt aber auch daran, dass die gemessenen Werte teilweise doch etwas von grösseren Geräten abweichen.

Das fällt vorwiegend beim Schrittzähler auf.


Technische Details

 Einheiten
Grösse40.4 x 17.6 x 11.45 mm (11.95 mm inkl. Herzfrequenzsensor)
Gewicht10,3 g (ohne Armband)
Display1.1 Zoll
Display TypAMOLED
Auflösung126 x 294 Pixel
ProzessorApollo3
Speicher16 MB
Bluetooth5.0
Sensoren3-Achsen Beschleunigungssensor
optischer Herzfrequenzsensor
optischer SpO2-Sensor
MaterialVorderdseite 2.5D Glas
Rückseite: PC
Material ArmbandTPU Band
Verschluss aus Aluminiumlegierung
Justierbare Armbandlänge
130 - 205 mm Handgelenkumfang
Armband-Breite15 mm
Akku100 mAh
Akku Laufzeitbis zu 12 Tage
Sport-ModisOutdoor-Lauf
Indoor-Lauf
Fat-Burn-Lauf
Outdoor-Walk
Outdoor-Radfahren
Indoor-Radfahren
Ellipsentraining
Rudern
Cricket
Badminton
Schwimmen
Yoga
Wasserdicht5 ATM
FarbeSchwarz
Zusätzliche FunktionenBenachrichtigung bei eingehenden Nachrichten
Benachrichtigungen bei eingehenden Anrufen
Anrufablehnung
Timer | Stoppuhr
Wecker
Wetterbericht
Musiksteuerung
Kamerasteuerung
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Fazit zum OPPO Band

Neben den oben genannten Messungen und Funktionen kann das OPPO Band auch die Medien-Wiedergabe vom damit verbundenen Gerät steuern. Beim Musik-, Podcast- oder Film-Genuss könnt ihr pausieren und wieder weiterspielen oder ein Kapitel nach vorne, sowie eins zurückgehen.

Grundlegend ist das OPPO Band aber ein guter Einstieg und für alle, die nicht zu viel Geld für ein Wearable ausgeben möchten und dennoch einmal eine grobe Richtung ihrer Werte ermitteln möchten.

Abstriche müsst ihr in der Genauigkeit der ermittelten Werte machen, diese ermittelten eher Richtwerte. Auch kann das Wearable keine GPS-Daten sammeln und euch beim Training weitere Details liefern. Die GPS Daten bekommt ihr, wenn ihr das Smartphone mit dabei habt und die beiden via Bluetooth verbunden sind.

Gefallen hab ich auch an der schlicht gehaltenen und gut aufbereiteten OPPO HeyTap Health App gefunden. Damit rundet sich das Paket ab als einfaches Einstiegs-Produkt.

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